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Bio Raffinerie

Pellets

Das Pelletieren von Restholz hat sich erst in den letzten Jahren so richtig durchgesetzt.

Holzpellets
werden aus naturbelassenen, trockenen Hobel- und Sägespänen hergestellt, welche als Nebenprodukte in holzverarbeitenden Betrieben anfallen.


 
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Reststoffbehandlung | Holzpellets

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Verarbeitung von Restholz zu hochwertigen Pellets
Pelletieren von Restholz


  • Die Pelletiertechnik hat ihre Wurzeln in der Futtermittelindustrie. Vor ca. 50 Jahren wurde diese Art von Kompaktierung erstmals industriell angewandt.
  • Der Vorteil der Pelletierung liegt vor allem in der Volumenverminderung (bei Sägespänen ca. um das Fünf- bis Sechsfache), der Verbesserung der Fließ- und Dosiereigenschaft und der Bindung des Staubes.
  • Das Pelletieren von Restholz hat sich erst in den letzten Jahren durchgesetzt.
  • Holzpellets werden aus naturbelassenen, trockenen Hobel- und Sägespänen hergestellt, welche als Nebenprodukte in holzverarbeitenden Betrieben anfallen.

 

 

 


Produktionskosten


Die Produktionskosten müssen aus den jeweiligen Gegebenheiten errechnet werden. Beim Pelletieren von nassem Rohmaterial kann bei der Trocknung betriebseigene Abwärme aus Blockheizkraftwerken genutzt werden.


Investition in Maschinenanlage
Investition in Infrastruktur
Preis für das Rohprodukt
Kapazität der Anlage
Energieverbrauch und Energiekosten


Fremdenergieaufwand für die Herstellung von Pellets, bezogen auf den Heizwert:

Pelletieren ohne Trocknung
ca. 1,3– 2,7%

Pelletieren mit Trocknung
ca. 8,5–16,2%


Mechanische Festigkeit der Pellets

Als Maß für die mechanische Festigkeit dient das Abriebverhalten der Pellets nach einem normierten Messverfahren. Die Abriebfestigkeit der Pellets wird durch verschiedene Faktoren beeinflusst: Rohmaterial (Zusammensetzung, Korngrößenverteilung und Rindenanteil), Vorbereitung (Trocknung/Konditionierung), Feuchtigkeit, Pelletiertechnologie, Anlagekonzept, Transport der Pellets, Zwischen- und Endlagerung (Aufnahme von Feuchtigkeit).


Aufbau einer Pelletieranlage

 
Um die geltenden Pelletiernormen zu erfüllen, muss eine Anlage wie folgt aufgebaut werden:

Trocknung der Hobel- und Sägespäne, wenn die Feuchtigkeit über 15% H2O liegt. Feinzerkleinerung der Rohprodukte, wenn ihre Größe sehr unterschiedlich ist.
Dazu gehört eine effiziente Metall- und Nichtmetallauslese vor der Zerkleinerung, Konditionierung (Vorbereitung) der gemahlenen Produkte, Pelletierung, Kühlung, Lagerung und Abfüllung.


Feinzerkleinerung
   

  • Wenn die Rohprodukte eine sehr unterschiedliche Größe aufweisen, müssen sie auf einer Hammermühle zerkleinert oder auf einem Sieb ausgesiebt werden. Dadurch erreichen wir eine gleichmäßige Struktur. Dies ist die Voraussetzung für eine gute Pelletqualität. Durch die richtige Wahl der Schläger und die Lochung der Siebe, erhalten wir ein Produkt mit möglichst wenigen Feinanteilen.

  • Aufbau der Hammermühle

Stahlgehäuse in Schweißkonstruktion
Fronttüren
Grundrahmen in solider Stahlkonstruktion für Mühle und Motor
eingebauter, verschleißfester Scheibenrotor mit Rollenlagerung
dem Produkt angepasste, gehärtete Schläger
einfacher Siebwechsel
Drehstrom-Kurzschlussläufermotoren Schutzart IP 55, Isolationsklasse F
Temperaturüberwachung des Mahlraumes
Hammermühle Leistungsbereich 7,5–45 kW
Hammermühle Leistungsbereich 55–200 kW

Konditionierung
 
Die Erfahrung hat gezeigt, dass eine optimale Konditionierung unbedingt notwendig ist. In einem Behälter vor dem Konditionierer werden die Sägespäne zwischengelagert. Mit Hilfe einer Dosierschnecke wird das Produkt nun gleichmäßig in den Konditionierer geführt. Auf Grund der gemessenen Feuchtigkeitswerte wird Wasser oder Dampf beigemischt. Die Späne werden in einem „Reifebehälter“
ca. 15–20 Minuten zwischengelagert, damit die zugemischte Feuchtigkeit gleichmäßig eindringen kann. Mit dieser Verweilzeit erreichen wir eine gleichmäßige Produktfeuchte und unterstützen so den Pelletprozess entscheidend.
 
Um eine optimale Konditionierung des Pressgutes zu erzielen, sind die Paddel des Konditionierers in ihrer Neigung regulierbar, so dass die festgelegte Verweilzeit im Konditionierer genau bestimmt werden kann.


Pelletieren — Vorzüge unserer Holzpelletierpressen:
 

Kompakter und modularer Aufbau
Speziell entwickelte Pressen für die Herstellung von hochwertigen Pellets
Einfacher Wechsel der Matrize und der Kollerrollen
Kostengünstige Anlage aus Serienproduktion
Automatische Schmierung
Pelletpresse Leistung 800 - 3000 kg Pellets/h (verschiedene Modelle)


Wichtige Voraussetzungen für die störungsfreie Pelletierung:

Zusammensetzung des Rohprodukts (Holzarten)
Gleichmäßige Struktur des zu pelletierenden Produktes
Genügend lange Konditionierung (15–20 min)
Feuchtigkeitsgehalt vor der Pelletierung: 10–14%

Eine Dosierschnecke mit variabler Drehzahl trägt das Produkt aus dem «Reifesilo» aus und führt es in den Pressraum, wo die eigentliche Pelletierung stattfindet.
Spezielle Rollen (Koller) pressen das Material durch die Bohrungen einer rotierenden und vertikal angeordneten Ringmatrize. Der Durchmesser der Bohrungen und die Kanallänge können den Anforderungen an das Roh- und Endprodukt angepasst werden. Am Ausgang der Matrize werden die Pellets auf die gewünschte Länge abgeschnitten.

Kühlen

Die heißen Pellets werden nach dem Pressen in einem Kühler soweit abgekühlt
(ca. 5°C über Umgebungstemperatur), dass sie in Silos oder in Säcke abgefüllt werden können.

Gekühlt werden die ca. 90°C heißen Pellets mit Umgebungsluft in einem Schacht- oder Bandkühler.

Im Gegenstrom wird die Luft durch die Pellets gesaugt. Die Luft entzieht die vorhandene Wärme.

Die beim Kühlen abgesaugte Abluft und die Feinteile werden in einem Zyklon ausgeschieden und wieder in den Produktionskreislauf zurückgeführt. Nach dem Kühlen sind die Pellets stabil und gut transportfähig und werden über einen mechanischen oder pneumatischen Transport in die Verlade- und Absacksilos transportiert.