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Ethanol
Wir
planen und fertigen komplette Apparate und Anlagen mit fachkundigem
Personal und modernster Software.
Unser Aufgabengebiet umfasst die Planung, Projektierung, Berechnung
und Konstruktion.

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Alternative
Energien | Bioethanol |
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> Bioethanol
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Zu
Bioethanol!
Die Abbildung
zeigt das Schema der geplanten Druckstufenanlage zu Erzeugung von Bioethanol
in einem kontinuierlichen Verfahren. Es sind drei Destillationskolonnen
dargestellt: die vorhandene Brennkolonne, die Rektifizierkolonne und
die Absolutierkolonne. Sie sind farblich so gewählt, dass die hellste
Kolonne den höchsten Druck aufweist. Die Wasserkühler der
Brennkolonne sowie andere Details sind in diesem Übersichtsschema
bewusst nicht dargestellt.
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| A |
Bioethanol |
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| B |
Maische |
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| C |
Schlempe |
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| D |
Wetchwasser |
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| E |
Cyntohexan |
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| F |
Dampf |
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| G |
Kondensat |
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| W |
Wärmetauscher
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| HK |
Heizkörper |
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Energiefluss:
- Die
Absolotierungskolonne A wird mit etwa 14 bar betrieben und als einzige
über den Heizkörper HK3 mit Dampf vom Kessel versorgt.
- Die
Dämpfe am Kopf der Kolonne sind bei diesem Druck noch so heiß,
dass sie über den Heizkörper HK2 zum Verdampfen des Lutterwassers
im Sumpf der Rektifizierkolonne R, die bei etwa 4 bar arbeitet, dienen.
- Die
Temperatur der Brüden von R wiederum reicht aus, um die Schlempe
im Sumpf der unter Normaldruck stehenden Brennkolonne B über den
Heizkörper HK1 zu verdampfen. Die alkoholischen Dämpfe am
Kopf dieser Kolonne werden im bestehenden Wärmetauscher WT1 kondensiert
und dabei die zuströmende kalte Maische vorgewärmt.
- Die
beiden energetisch aufgesetzten Druck- und Hochdruckkolonnen werden
dabei so ausgelegt, dass sie genau die Energie brauchen, die die Brennkolonne
B benötigt. So verbraucht die gesamte Anlage später in etwa
die gleiche Energie wie ohne Absolutierung. (Abgesehen von den Abstrahlungsverlusten!)
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Stofffluss:
- Im
Wärmetauscher WT2 wird die Maische im Gegenstrom mit der ausströmenden
Schlempe auf Siedetemperatur gebracht und in die Brennkolonne B eingespeist.
Hierin wird ihr auf klassische Art und Weise im Maischeteil der Alkohol
entzogen und im Verstärkungsteil dieser auf zirka 87%vol angereichert.
Das aus dem Rücklauf des Dephlegmators entnommene Kopfprodukt wird
über den Wärmetauscher WT3 im Gegenstrom zum Sumpfabzug der
R-Kolonne vorgewärmt und dieser zugeführt.
- Zusammen
mit der anfallenden wässrigen Alkohollösung aus der Absolutierung
wird hier der Alkohol weiter auf etwa 96%vol entwässert. Das Lutterwasser
aus dem Sumpf der R-Kolonne wird zur thermischen Nutzung in der Kolonne
B aufgearbeitet. Das Kopfprodukt wird dem Rücklauf entnommen und
über den Wärmetauscher WT4 im Gegenstrom zum fertigen Bioethanol
aus der A-Kolonne, dieser vorgewärmt zugeführt.
- Zusammen
mit dem eingespeisten Cyclohexan bildet hier das Alkohol-Wasser-Gemisch
ein ternäres Azeotrop. Dieses Dreistoffgemisch hat die Eigenschaft
leichter zu sieden als der reine Alkohol und reichert sich somit am
Kopf der Kolonne an. Der schwerer siedende reine Alkohol fällt
in diesem Fall am Sumpf an.
- Das
Kopfprodukt wird dem kondensierten Rücklauf entnommen und gegen
das einzuspeisende Cyclohexan im WT5 abgekühlt. Bevor es in den
Dekanter zur Flüssigphasentrennung eintritt, wärmt es im WT6
die wässrige Unterphase des Ruhegefäßes zur eigenen
Abkühlung auf (die Phasentrennung ist bei niedrigen Temperaturen
effektiver). Die Trennwirkung im Dekanter wird noch mehr erhöht,
indem zusätzliches Weichwasser zugegeben wird. Die Unterphase muß
vor der Rückführung in die R-Kolonne noch weiter vorgewärmt
werden. Dies geschieht im WT7 im Gegenstrom zum austretenden Fertigprodukt,
das so auf eine lagerfähige Temperatur abgekühlt wird.
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